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Christoph Brech *1964, lebt in Rom

Break
2004 >> 8:12 min, Ton, Farbe

Zur?ck

 

Aus einer unbestimmten Landschaft steigen lautlos Nebelschwaden empor. Keine Bewegung, kein Ger?usch und auch kein Gegenstand lassen den Ort, die Entfernung oder die Tageszeit erkennen. Erst nach minutenlanger Stille setzt mit einem Mal der Ton ein: Ein langsam anschwellendes Dr?hnen begleitet einen immer gr??er werdenden Schatten. Dieser eilt einem kanadischen Eisbrecher voraus, der schlie?lich die Materialit?t der Fl?che offenbart. Das nat?rliche Schauspiel wird dabei von k?nstlich erzeugten T?nen untermalt, denn bei den vermeintlichen Schiffsger?uschen handelt es sich um einen Ausschnitt aus Richard Wagners Musik zu Das Rheingold, auf sieben Prozent ihres originalen Tempos reduziert. Der Weg auf dem St. Lawrence River in Quebec wird nun frei f?r ein Containerschiff, das ruhig in einer horizontalen Linie den Bildausschnitt passiert. Der Rauch des Frachters mischt sich mit den Nebelschwaden auf dem gefrorenen Wasser. Sein kurzes Erscheinen hinterl?sst keine Spuren in dem unter der Sonne verdampfenden Eis, welches nun auch deutlich als solches zu erkennen ist. Mit dem Verschwinden der Schiffe kehrt wieder Stille in die Szenerie ein. In der Endlosigkeit der Zeit scheint alles verg?nglich und jede Spur verwischt, so als w?re nie etwas geschehen. [CB]


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