
Richard T. Walker *1977, lebt in London
succesive inconceivable events
2005 >> 5:59 min, Ton, Farbe
In Successive Inconceivable Events unternimmt Richard Turner Walker den Versuch, einen unmittelbaren Dialog mit der Natur aufzunehmen. Zun?chst begegnen uns verschiedene Landschaften, W?lder und Berge, die dem Video mit ihrer einsamen, ruhigen, aber auch k?hlen Ausstrahlung eine gem?ldeartige Impression geben. Dann tritt der K?nstler selbst auf die Szenerie. Aus einem CD-Player, den er auf einem Baumstamm positioniert, erklingt sanft akustische Gitarrenmusik. Der Performer l?sst sich ? dem Betrachter den R?cken zugewandt ? in der Landschaft nieder und beginnt, als die Musik verklingt, ein intimes Gespr?ch mit der Natur. Darin artikuliert er sein Gef?hl einer unnahbaren Distanz und fehlenden Anerkennung seiner eigenen Pr?senz durch die Natur, die ihm in ihrer ?berw?ltigenden Sch?nheit, doch zugleich auch mit einer rauen K?lte begegnet. Er versp?rt dabei nicht nur einen Mangel an W?rme und Behaglichkeit, sondern letztlich das Fehlen einer jedweden Verbindung ?berhaupt. Er bewundert die Natur wie eine ferne Geliebte, gleichwohl f?hlt er sich von ihr isoliert, ja sogar entfremdet. Richard Turner Walkers Arbeit steht in einer langen Tradition der Naturdialoge und reflektiert die Unm?glichkeit des Menschen, die Natur zu kennen, da sie sich gleichsam seiner Erkenntnis entzieht. [CC]