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VIDEONALE RAHMENPROGRAMM: 15. - 18. M?rz 2007

SWITCH IT ON - ER?FFNUNG DER VIDEONALE 11

Mittwoch, 14. M?rz um 20 Uhr / Auditorium des Kunstmuseum Bonn

State of the Art der zeitgen?ssischen Videokunst ? zum 11. Mal zeigt die Bonner VIDEONALE aktuelle Positionen aus dem Bereich Video. H?hepunkt des Er?ffnungsabends ist die feierliche Verleihung des mit 5.000 Euro dotierten VIDEONALEPREIS f?r eine herausragende Video-Arbeit. Anschlie?end ab 22 Uhr wird gefeiert mit gepflegten elektronischen Kl?ngen aus der K?lner Schule.

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INSIDE THE MONITOR - VIDEOK?NSTLER HAUTNAH
Vortrag und Diskussion / Donnerstag, 15. M?rz ab 14 Uhr / Auditorium des Kunstmuseum Bonn

Jappy, eine riesige maus?hnliche Pl?schfigur, ist der Protagonist im Video der K?nstlergruppe ANTENNA: ADVENT OF JAPPY zeigt ein skurriles quasi-religi?ses Ritual, in dem Jappy als gottgleicher Figur gehuldigt wird. Im VIDEONALE-Gespr?ch mit Katja Stuke und Oliver Sieber geben ANTENNA Einblick in ihr Werk, ihre Inspirationsquellen und die Bez?ge zu traditionellem Brauchtum, Popkultur und Gesellschaftskritik.

Neben ANTENNA stellen weitere teilnehmende K?nstler und K?nstlerinnen der VIDEONALE 11 sich und ihre Arbeit vor. Einen tieferen Einblick in ihr Schaffen gew?hren u.a. die K?nstler JEANNNE FAUST, J?RN ZEHE, ULU BRAUN und ROLAND SEIDEL aus Deutschland und ?sterreich.
In BRAUNs und SEIDELs Projekt REKORDER wird der Entstehungsprozess selbst zum Thema. Die Performance-Videoarbeit soll als Diskussionsgrundlage f?r ein Gespr?ch dienen, in dem es um das Verh?ltnis von k?nstlerischer Vision und deren faktischer Umsetzung mit den Mitteln der Neuen Medien geht. In den eigentlichen Film wurde die Dokumentation des Produktionsprozesses als zus?tzliche Handlungsebene eingebracht.

Ein spezielles Programm koreanischer Videok?nstlerInnen wird im Kommunikationszentrum gezeigt, pr?sentiert durch die Kuratorin Hyunjin Kim, das die umfangreiche Ausstellung der VIDEONALE erg?nzt.

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GESTOHLEN ODER AUSGELIEHEN - DAS COPYRIGHT IN DER VIDEOKUNST
Vortrag und Diskussion / Freitag, 16. M?rz ab 14 Uhr / Auditorium des Kunstmuseum Bonn

Was hat Robert de Niro in Douglas Gordons Videoarbeit THROUGH THE LOOKING GLASS zu suchen? Gordon bedient sich der ber?hmten ?Spiegelszene? aus Martin Scorseses Film TAXI DRIVER und baut diese an zentraler Stelle in sein eigenes Kunstwerk ein. Diebstahl, Plagiat oder einfach nur genial - das Thema Copyright ist und bleibt eine undurchsichtige Angelegenheit im Bereich der Medienkunst.

?Found Footage? hei?t das Zauberwort, mit dem sich Videok?nstler bislang recht erfolgreich aus der Gesetzesfalle ziehen konnten. Sie bedienen sich an vorhandenem Bildmaterial - sei es Filmmaterial, Nachrichtenbilder oder Homevideos - und verwenden es f?r ihre eigenen Zwecke weiter. Grunds?tze des Urheberrechts, Fragen zum Pers?nlichkeitsrecht, das Recht am Bild sowie Rechtsfragen bei der Bearbeitung bleiben oft ungekl?rt.

Im Rahmen der VIDEONALE 11 erl?utern Experten die bestehende Gesetzeslage anhand von Beispielen. Medienanw?ltin AMA WALTON, M?nchen, zeigt die relevanten juristischen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Videokunst auf. Galeristin ANITA BECKERS, Frankfurt, er?rtert rechtliche Aspekte, die sich aus ihrer Zusammenarbeit mit K?nstlern und beim Verkauf von Videokunst an Sammler ergeben. DR. ANKE SCHIERHOLZ, Justiziarin der VG Bildkunst Bonn, widmet sich der Rolle der Verwertungsgesellschaft im Zusammenhang mit Videokunst. Au?erdem spricht ANETTE G?DDE, die das Thema aus der Sicht der K?nstlerin beleuchtet.

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DAS VIDEO IM MUSUM - AUSSTELLUNGSARCHITEKTUR F?R VIDEOKUNST
Vortrag und Diskussion / Samstag, 17. M?rz ab 16 Uhr / Auditorium des Kunstmuseum Bonn

T?ne ?berlagern sich, st?ren sich gegenseitig - Videokunst in einem klassischen musealen Kontext zu pr?sentieren, der ausschlie?lich f?r Malerei und Skulptur konzipiert wurde, ist oft unbefriedigend f?r K?nstler und Publikum. Alternativen zur Black-Box, die von vielen Besuchern abgelehnt wird, werden gesucht.

Wie eine gelungene Ausstellungsarchitektur f?r Videokunst aussehen kann, soll in der heutigen Expertenrunde diskutiert werden. MUNA SAWAS (Teil des 3-k?pfigen Designer Teams mit FRANK LEUWER und ANKE ROHLFING) und JOCHEN SPECHT, Architekten der VIDEONALE 10 und 11, pr?sentieren ihre eigens f?r die Ausstellung von Videokunst entworfene Architekturen. Ihr Design versucht, den offenen Raum zu bewahren und damit die Black Box-Atmosph?re zu umgehen. STEFAN EBERSTADT stellt seinen Entwurf der neu eingerichteten Videolounge im Kunstmuseum Bonn vor, die insbesondere durch ihren skulpturalen Charakter hervorsticht. GEORG ELBEN, Kurator der VIDEONALE 11, spricht ?ber seine pers?nlichen Erwartungen an Ausstellungsarchitektur. Durch die Diskussion f?hrt ANDREAS DENK, Chefredakteur der Zeitschrift DER ARCHITEKT des BDA.

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OPEN-SCREENING ? PR?SENTATION UND DISKUSSION
15. M?rz bis 18. M?rz jeweils ab 18 Uhr

Studenten und Studentinnen von deutschen Kunst- und Medienhochschulen stellen ihre eigene Arbeit oder ihr Lieblingsvideo eines anderen K?nstlers vor. Das Publikum ist herzlich eingeladen, mit ihnen zu diskutieren.

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AUSSTELLUNGSF?HRUNG MIT GEORG ELBEN
Sonntag, 18. M?rz um 11 Uhr

GEORG ELBEN, Kurator der VIDEONALE 11, f?hrt durch die Ausstellung.
Eine weitere F?hrung der Ausstellungskoordinatorin NADIA ISMAIL wird um 15 Uhr angeboten. Es besteht die M?glichkeit zum individuellen Gespr?ch rund um die ausgestellten Arbeiten.

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Anl?sslich der VIDEONALE 11 erscheint ein zweisprachiger Katalog mit zahlreichen Abbildungen der ausgestellten Arbeiten, wissenschaftlichen Aufs?tzen und einer DVD.

Die VIDEONALE 11 wird gef?rdert von der Kulturstiftung des Bundes, vom Land NRW, der Kunststiftung NRW, der Stadt Bonn und der
KfW Bankengruppe als Hauptsponsor. (Stand 25.1.2007)

Die KfW Bankengruppe ist eine ?ffentlich-rechtliche F?rderbank, Anteilseigner sind der Bund (80%) und die L?nder (20%). Die KfW Bankengruppe gibt weltweit Impulse f?r Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Durch die Vergabe langfristiger, zinsg?nstiger Darlehen unterst?tzt sie unter anderem die private Wohnungswirtschaft, den gewerblichen Mittelstand, Existenzgr?nder und den Ausbau der kommunalen Infrastruktur. Dar?ber hinaus f?rdert die Bank Innovationen und den Markt f?r Beteiligungskapital, engagiert sich in der Bildungsfinanzierung und unterst?tzt den Umweltschutz. Die KfW Bankengruppe ist ebenso in den Bereichen Export- und Projektfinanzierung sowie F?rderung von Entwicklungs- und Transformationsl?ndern t?tig und unterst?tzt den Bund mit Beratungsleistungen und Dienstleistungen.
Als Sponsor engagiert sich die KfW Bankengruppe vor allem im Public Sponsoring, d.h. in der Unterst?tzung gesellschaftlicher Themen, die eng mit dem F?rderauftrag der Bank verbunden sind. Ein Schwerpunkt ist das Kultur-Sponsoring.

 

unterst?tzt von der



und gef?rdert durch die

 

der

 
und durch den
Ministerpr?sidenten des
Landes Nordrhein Westfalen

 


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