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Elektronenströme//Februar





Stare (Still), 2004, Performance duration: 8 hours, Video: duration: 3'54, no sound



Mittwoch, 27. Februar 2008, 19.00 Uhr im Auditorium des Kunstmuseums Bonn, Eintritt frei

Nadia Ismail "Born in China - Made in USA. Videoarbeiten von Michael Zheng"

Der Künstler als Wanderer zwischen den Welten ist ein bekanntes Thema. Die Kuratorin und Autorin Nadia Ismail sieht diese Aussage in dem aus China stammenden Amerikaner Michael Zheng personifiziert.

Die Arbeit von Michael Zheng ist meist konzeptueller Natur und findet ihre künstlerische Ausprägung häufig in ortspezifischen Installationen und Eingriffen. Aber auch Skulptur, Performance und Video gehören zum Repertoire des Künstlers. Sein Hauptinteresse gilt der Erkenntnis und Sensibilisierung für die Wahrnehmung von Realität, die durch Phänomenologie, kulturelle und politische Prägung beeinflusst wird.

Er kreiert Situationen, die bekannte und altbewährte Sicht- und Denkweisen in Frage stellen um damit Raum für andere, neue Sichtweisen zu eröffnen.

Groundbreaking (Still), 2003
Performance duration: 2 hours
Video duration: 6´34, with sound

Michael Zheng fand nach einem „ersten Leben“ erst spät zur Kunst, machte sie dann aber zu seinem Lebensinhalt und sieht in ihr all die Möglichkeiten versammelt, sich selbst und der Umwelt gegenüber der eigenen Existenz zu versichern. In den meist als Performance konzipierten künstlerischen Statements reflektiert er die Ungewissheit des Individuums im Umgang mit anderen. Dabei verwendet er den eigenen Körper als integrales Element der performativen Arbeiten und bezieht durch die physische Nachvollziehbarkeit den Betrachter in seine Werke ein. Seine künstlerische und philosophische Weltsicht wurzelt in der taoistischen und buddhistischen Tradition.

Nadia Ismail prüft die These, dass Zhengs polyvalenter Umgang mit Medien seine vielgestaltige Persönlichkeit widerspiegelt und stellt dazu die Arbeiten in den Mittelpunkt ihres Vortrags. Zahlreiche Videos werden erstmals in Deutschland öffentlich gezeigt.

 


Elektronenstöme//Januar


Mittwoch, 23. Januar 2008, 19.00 Uhr im Auditorium des Kunstmuseums Bonn,
Eintritt frei

Mariana Vassileva Elektronenströme bis ans Ende der Welt

Vorstellung der Biennale Am Ende der Welt, die vom  29. März bis 29. April 2007  in Ushuaia (Argentinien)  stattgefunden hat.

 Mariana Vassileva "the milkmaid" video, 3 min, 2006

Die erste Edition der "Biennale am Ende der Welt" (Bienal del Fin del Mundo) ist ein Beitrag Argentiniens zum Internationalen Polarjahr 2007/2008. Sie ist ein argentinisch-brasilianisches Gemeinschaftsprojekt, realisiert von der Fundación Patagonia Arte y Desafío mit institutioneller Unterstützung der Fundação Memorial da América Latina aus São Paulo, Brasilien.

Das Thema der Biennale lautete sinngemäß "Am Ende der Welt darüber nachdenken, welche andere Welt möglich ist." Der ästhetische Diskurs einer solchen Reflexion soll sich in der Verbindung von Kunst und Politik mit Poesie, Umwelt und Technologie erstrecken.

Die ausgestellten Medien reichen von Malerei, Skulpturen, Installation, Fotografie bis hin zu Videos.

Die erste "Biennale am Ende der Welt"  schlägt eine Brücke zwischen den beiden Polen, zwischen den Randzonen der bewohnten Welt nahe der Arktis und Antarktis, und das auch auf elektronischem Wege in Echtzeit.

In Ushuaia selbst hat sich die Biennale über die ganze Stadt und die Umgebung am Beagle-Kanal ausgebreitet.

Zu den verschiedenen speziellen Projekten gehörten das Konzept eines "Polaren Museums für Kunst, Technologie und Umwelt" am Ende der Welt sowie die Verschönerung der Stadt Ushuaia nach Entwürfen zweier renommierter Architekten.

Die Biennale wurde von Leonor Amarante mit Hilfe von Ibis Hernández Abascal, Corinne Sacca Abadi, Florencia Battiti kuratiert. (MV)

 

Mariana Vassileva wird folgende Videos dieser Biennale präsentieren:

Charly Nijensohn- Argentinien

“THE POLAR PROJECT”

Leandro Lima und Gisela Matta - Brasilien

„PASSEI-O“

Carlos Trilnick – Argentinien

 

 

 

 

 



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