Um eine zeitgem??e L?sung f?r die Pr?sentation von Video- und Medienkunst zu finden, hat die Videonale 10 gemeinsam mit den Architektur-Lehrst?hlen der RWTH Aachen und der Bergischen Universit?t Wuppertal einen Wettbewerb f?r innovative Ausstellungsarchitektur ausgeschrieben. Ausgew?hlt wurde der Entwurf von dem Architekturstudenten Jochen Specht (RWTH Aachen), dessen Konzept auf einer getrennten Behandlung von Bild- und Tonebene basiert.
Die f?r die Pr?sentation von Malerei entworfenen Wechselausstellungsr?ume des Kunstmuseums Bonn werden als Projektionsfl?chen genutzt; die W?nde bleiben unmittelbare Bildtr?ger. Den auditiven Teil der Videoarbeiten ?bernimmt ein durch alle R?ume laufendes Band aus Filz, die Tonspur, die h?lzerne Tore ?berzieht, in deren Decken Lautsprecher integriert sind. Beim Betreten dieser Tonr?ume sind die Umgebungsger?usche weitgehend ausgeblendet, und der Besucher kann sich ungest?rt auf das einzelne Video konzentrieren. So nimmt er die Ausstellung in ihrer Gesamtheit als einen flie?enden Audio/Video-Raum wahr, der die einzelnen Arbeiten nicht nur als singul?res Werk, sondern als Teil einer Menge von ausgezeichneten Kunstwerken - als Teil der Videonale - pr?sentiert.