1984 - 2004

 

Historie

Der Bonner Videonale e.V. begann seine Arbeit 1984 mit der Organisation eines alle zwei Jahre stattfindenden internationales Festivals und Wettbewerbs für Kunstvideos. Die "Videonale" zählt heute zu einem der ältesten und renommiertesten Festivals für Videokunst in Deutschland und Europa und begreift sich als Plattform sowohl für junge aufstrebende als auch etablierte KünstlerInnen.

 

Der Verein war zunächst im Bonner Kunstverein beheimatet, wechselte jedoch 2004 unter der Leitung von Georg Elben in das Kunstmuseum Bonn. Seitdem liegt der Schwerpunkt der Videonale neben dem Festival besonders auf der parallel stattfindenden Ausstellung zur Videokunst in den Räumen des Kunstmuseum Bonn. In der vierwöchigen Ausstellung werden rund 50 von einer international besetzten Experten-Jury ausgewählte Videoarbeiten aus der ganzen Welt in den Räumen des Museums gezeigt. Festival und Ausstellung werden begleitet von einem vielfältigen Rahmenprogramm, das Symposium, Workshops, Vorträge, Präsentationen von Kunststudenten und Kooperationen mit Hochschulen sowie spezifische Vermittlungsangebote für unterschiedliche Besuchergruppen umfasst.

 

Die Videonale hat sich neben der Qualität der präsentierten Arbeiten besonders durch die Entwicklung und Erforschung neuer Formen der Präsentation von Videokunst im musealen Raum einen Namen gemacht. Zu jeder Ausgabe wird ein Team aus Architekten und Designern berufen, um für die Ausstellung im Museum eine technisch wie gestalterisch innovative Ausstellungsarchitektur zu entwickeln. Die Videonale leistet damit eine viel beachtete Pionierarbeit auf diesem Gebiet, auf dem es erst wenige überzeugende Lösungen gibt und hat hierfür vom Fachpublikum bisher breite Anerkennung erfahren.

 

Mit "Videonale on Tour" bemüht sich die Videonale seit einigen Jahren verstärkt, ihr Programm im Anschluss an die Ausstellung im Kunstmuseum Bonn an verschiedenen internationalen Institutionen zu präsentieren; 2007 / 2008 wurden Screenings und Ausstellungen an u.a. folgenden Institutionen realisiert: Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofia, Madrid / Spanien, Goethe-Institut, Bangalore / Indien, Artos Foundation / Zypern, MONA Inner Spaces, Poznan / PL, Insa Art Space, Seoul / Korea.

 

Auch zwischen den Videonale-Jahren organisiert der Verein regelmäßige Veranstaltungen und Ausstellungen zur Videokunst. Monatlich findet die Vortragsreihe "Elektronenströme" statt, in der Wissenschaftler, Künstler und Kuratoren zu aktuellen Themen und Tendenzen in der Videokunst sprechen. 2007 wurde außerdem der Workshop "Kuratorenwerkstatt" in Zusammenarbeit mit der Montag-Stiftung in Bonn durchgeführt; 2008 fand der Video-Workshop für Jugendliche "Rein Sehn / Tragödie - Schmerz und Gewalt in der aktuellen Videokunst" statt. In den vergangenen 4 Jahren realisierte der Verein weiterhin Einzelausstellungen mit Christian Jankowski, M+M und Thomas Steffl im Kunstmuseum Bonn.

Seit 2008 ist der Videonale e.V. Mitglied der ADKV (Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine).

 
 
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