Elektronenströme


Die Elektronenströme leisten als wissenschaftliche Vortragsreihe eine diskursive Kontinuität zwischen den Videonalen. Eines der Anliegen der monatlich stattfindenden Abende ist es, die Sensibilisierung für "andere Länder und andere Sitten" mittels der Kunst zu entwickeln und zu fördern. Im Wechsel von wissenschaftlichen Vorträgen, Künstlerpositionen und moderierten Bänderprogrammen werden aktuelle Themen der Videokunst diskutiert.

 

Der Einblick in fremde, anders geprägte Kunstszenen enthüllt deren visuelle Codes. Neben dem individuellen Verständnis, das sich langsam entwickelt, existiert aber noch ein quasi kollektives. Die Medien schaffen globale Bilderfahrungen, die historische Ereignisse wie den Zweiten Weltkrieg, den Terror des 11. September oder die Tsunami-Katastrophe kulturunabhängig lesbar machen.Die Elektronenströme bieten fremde Bilder und ungewohnte Perspektiven an, um diese Sensibilisierung zu erweitern. Der Betrachter löst sich von anerzogenen Sehgewohnheiten und erlebt nicht zuletzt im Ausstellungskontext die Vielfalt der Sichtweisen als Zusammenhang und Diskrepanz bekannter Chiffren und unbekannter Bilder.

To Be Real – Performance und Performativität

Seit ihren Anfängen finden sich innerhalb der Geschichte der Videokunst enge Verbindungen mit der Performancekunst und der Verwendung der eigenen Körperlichkeit als Projektionsfläche der Auseinandersetzungen mit Konzepten der Identitätsbildung und –gestaltung, die zu der heute gängigen Auffassung einer multiplen, fluiden und performativen Identität geführt haben.  Das Screening „To Be Real – Performance und Performativität“ stellt aktuelle künstlerische Positionen vor, die sich mittels performativer Handlungen und Gesten etwa im Feld experimenteller, dokumentarischer Selbstbespiegelungen aufhalten...

 

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November 2012 - Vortrag von Dirk Kohlhaas, Universität Bonn

Dass Video per se ein audiovisuelles Medium ist, mag gemeinhin als Selbstverständlichkeit gelten, doch findet die Soundebene in entsprechenden wissenschaftlichen Diskursen bislang kaum Berücksichtigung. Der Vortrag will dem (video-)künstlerischen Arbeiten mit Musik und Sound nachspüren und die dem Medium Video inhärente audiovisuelle Wahrnehmungsqualität exemplarisch in den Blick nehmen. Dabei sind insbesondere kompositorische Verfahrensweisen von Interesse, die die Organisation realer und ...

 

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Oktober 2012 - SCREENING: ED ATKINS

Donnerstag, 25. Oktober, 19 Uhr im Kunstverein Bonn (!)

 

ED ATKINS zeigt zwei Filme aus seiner dreiteiligen Serie Death Mask, welche in kontemplativen Szenarien die entfremdete Lebhaftigkeit digitaler HD-Bilder hinterfragt. Während der erste Teil nur als Script zu der Biographie Madame Tussauds existiert, bezieht sich der Künstler in Death Mask II: The Scent, 2010, und Death Mask III, 2011, filmisch auf die Konzeption der Fotografie als ‚Totenmaske’ – daher der Serientitel. Das Screening im Rahmen ...

 

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Juli 2012 - Videokunst aus Brasilien

25. Juli 2012, 19 Uhr

im Auditorium des Kunstmuseum Bonn:


 

Videokunst aus Brasilien

vorgestellt von Ana Magalhães (MAC São Paulo)

 

Review: Abspann – Das Magazin für Filmkunst & Kultur

Ein Bericht zum Vortrag von Ana Magalhães

 

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November 2011 - Thierry de Mey

 

Freitag, 4. November 2011, 20h (IN KÖLN!)

Thierry De Mey: Werkstattgespräch und Filmprogramm

Für die Elektronenströme im November verlässt die Videonale einmal das Kunstmuseum Bonn und präsentiert in Kooperation mit dem Filmmusikfestival SoundTrack_Cologne 8.0 für einen Abend den belgischen Filmemacher und Komponisten Thierry De Mey in Köln.

 

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